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Verfügbarkeit wird häufig mit Blick auf konkrete Komponenten bewertet. Das Availability Management muß diese Faktoren in einen Servicezusammenhang stellen und die Abhängigkeiten der Verfügbarkeitseigenschaften entlang der Infrastruktur bewerten können. noch wichtiger als die Messung der Verfügbarkeit ist die Steuerung der Reliability (Zuverlässigkeit) - also die Vermeidung von Service-Ausfällen. Dies muß auch im Zusammenhang mit dem Management der Wartung von IT-Komponenten gesehen werden. Auch dieses unterliegt der Kontrolle und Steuerung des Prozesses (Maintainability). Neben der Wartung betrifft dies aber auch die benötigten Support-Leistungen seitens Lieferanten und Dienstleistern, die geeignet zu bemessen und zu vereinbaren sind (Serviceability). Ein wichtiger Erfolgsfaktor ist auch die Integration mit den IT-Security-Prozessen - Sicherheit und Verfügbarkeit haben umfassende Wechselwirkung in der IT. Das Verfügbarkeits-Management spielt eine in starkem Maße präventive Rolle und beeinflußt damit die Servicequalität und Kundenzufriedenheit.
Wesentliche Herausforderungen für das Capacity Management sind die Zuverlässigkeit der Prognosen hinsichtlich Nutzung von IT-Services, fundiertes Technologie-Know-how und das Verständnis für die Zusammenhänge in der Infrastruktur und deren Kostentreiber sowie methodische Fähigkeiten in Kapazitätsplanung und -messung. Entscheidend für den Erfolg des Capacity Managements ist die Integration mit den anderen Service-Delivery- und -Support-Prozessen. Bekannt müssen die vereinbarten Service Levels sowie die Struktur der Servicebestandteile und ihrer wesentlichen Kapazitätsmerkmale sein. Außerdem müssen die Zusammenhänge zwischen Störungen, Problemen und Kapazitätsmerkmalen von Komponenten verstanden werden. Das Kapitätsmanagement muß in der Lage sein, wirtschaftliche Entscheidungen zu treffen und Anforderungen an das Produkt- und Release-Management zu formulieren, die eine Optimierung der benötigten IT-Ressourcen ermöglichen. Im Change-Management-Prozeß liefert es Change Approvals für kapazitätskritische Änderungen. Da die Analysen kontiunierlich zu erbringen sind und Entscheidungen im Rahmen von Änderungsprozessen oft schnell getroffen werden müssen, muß sich das Capacity Management eigene Instrumente und Verfahren entwickeln, um diesen Anforderungen gerecht zu werden. Dazu wird i.d.R. auch der Aufbau einer Capacity-Datenbank (CDB) geören, die eng mit dem Configuration Management verknüpft ist. Dies betrifft aber auch Automatismen für Messungen und Trendanalysen.
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