Nachdem in den letzten Jahren der Vogelgrippe-Virus nur in den seltensten Ausnahmefällen direkt von Mensch zu Mensch übertragen wurde und somit das kurzfristige Risiko einer Pandemie überschaubar war, ist durch die sog. "Schweine-Grippe" eine nächste Stufe der Bedrohung eingetreten. Dies zeigt sich auch durch die Erhöhung des Warnlevels der WHO.
Eine Pandemie in den nächsten Jahren ist so zu einem realistischen Szenario geworden. Bei durchschnittlich drei Pandemien pro Jahrhundert (zuletzt 1969) ist dies auch historisch betrachtet keine ungewöhnliche Situation.
Auch ohne hohe Sterblichkeitsrate kann allein durch einen stark erhöhten Krankenstand ein hoher wirtschaftlicher Schaden entstehen, die Weltbank schätzt die Kosten einer solchen Katastrophe auf 800 Milliarden Dollar.
Vor diesem Hintergrund sollten sich alle Unternehmensleitungen der Frage stellen, ob alles unternommen wird, um Auswirkungen einer möglichen Pandemie auf Mitarbeiter und den Geschäftsbetrieb zu minimieren.
Im Fokus stehen dabei:
- Schutz der Beschäftigten und Ihrer Angehörigen
- Minimierung des wirtschaftlichen Schadens für das Unternehmen
- Steigerung der Effektivität des Krisenmanagements während einer evtl. Pandemie
- Sicherstellung der schnellstmöglichen Rückkehr zum Normalbetrieb nach einer Pandemie
So ergeben sich u. a. folgende Fragenstellungen (Beispiele):
- Wie sichere ich die vital wichtigen Geschäftsprozesse und schütze gleichzeitig meine Mitarbeiter?
- Welchen Krankenstand verkraftet mein Unternehmen?
- Welche Mitarbeiter sind besonders wichtige Ressourcen oder sind besonders gefährdet?
- Welche Eskalationspläne sollte ich vorhalten und welche Aufgaben muss ich planen?
- Welche Regeln sollte ich bei der Kommunikation beachten?
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