Schulungsthema
Ausbildung zum IT-Grundschutz-Praktiker

Inhouse-Schulung für Ihr Team planen

Zertifizierung mit Langzeitwirkung

In unserer dreitägigen IT-Grundschutz-Praktiker Schulung vermitteln wir Ihnen einen genauer Überblick über die Inhalte und die Umsetzung der IT-Grundschutz-Methodik des BSI. Durch Fallstudien und Beispiele werden die Inhalte der Schulung vertieft und angewandt. Im Kern der Schulung stehen dabei die BSI-Standards 200-x und die IT-Grundschutz-Methodik. Am dritten Tag erfolgt die Prüfung.

Die Qualifizierung zum IT-Grundschutz-Praktiker hat keine Gültigkeitsdauer und gilt damit zeitlich unbeschränkt. Allerdings sind IT-Grundschutz-Praktiker angehalten, sich über den aktuellen Stand zum IT-Grundschutz zu informieren. Hier eignet sich u. a. die regelmäßige Teilnahme an IT-Grundschutz-Tagen.

Individuelle Inhouse-Schulung für Ihr Team anfragen

Senden Sie uns Ihre unverbindliche Anfrage über das untenstehende Formular oder rufen Sie uns an. Wenn die Teilnehmerzahl bereits feststeht, können Sie diese direkt angeben. Auf Basis Ihrer Angaben erstellen wir ein individuelles Angebot und stimmen die nächsten Schritte mit Ihnen persönlich ab. 


Zielgruppe

Die Schulungen richten sich thematisch an Personen in Unternehmen und Verwaltung, die zum Beauftragten in dem Bereich der Informationssicherheit (IS) bestellt wurden oder bestellt werden sollen und/oder eine Zertifizierung beim BSI anstreben.


Ihre Referierenden

Sebastian Reinhardt

M.Sc. Wirtschaftsinformatik, zertifizierter ISO 27001 Lead Auditor und IT-Grundschutz-Experte. Spezialisiert auf Informationssicherheitsmanagementsysteme (ISMS), IT-Grundschutz, Sicherheitskonzepte und KRITIS-Prüfungen. Langjährige Erfahrung in der Beratung von Bundesbehörden, KRITIS-Unternehmen und Lehre im Bereich Informationssicherheit.

Thomas Fischer

Dipl.-Ing. Elektrotechnik, zertifizierter ISO 27001 Lead Auditor und BSI-Grundschutz-Berater. Experte für Informationssicherheitsmanagement, IT-Grundschutz, Notfallmanagement sowie KRITIS-Prüfungen. Langjährige Erfahrung als externer Informationssicherheitsbeauftragter, Projektleiter und Auditor im Behörden-, Energie- und Versicherungsumfeld.

Marvin Menze

Diplom Internationale Betriebswirtschaft, zertifizierter BSI-Grundschutz-Praktiker und Datenschutzbeauftragter. Spezialisiert auf ISMS-Aufbau nach IT-Grundschutz, Sicherheitskonzepte und KRITIS-Nachweisprüfungen. Erfahrung in der Beratung von KRITIS-Betreibern, insbesondere im öffentlichen Sektor sowie in internationalen Industrieprojekten.

Benjamin Neweling

B.Sc. Cyber Security Management, zertifizierter ISO 27001:2022 und ISO 22301:2019 Lead Auditor sowie IT-Grundschutz-Praktiker. Spezialisiert auf ISMS, DSMS, Business Continuity Management und KRITIS-Prüfungen. Erfahrung in der Beratung von Bundes- und Landesbehörden, Kommunalverwaltungen sowie Unternehmen aus Energie-, Automobil- und Versicherungsbranche. Durchführung von Sicherheitsanalysen, Notfallübungen und Audits im Bereich Informationssicherheit.

Jonathan Weiß

M.Sc. Business Information Technology, zertifizierter ISO 27001 Lead Auditor und IT-Grundschutz-Praktiker. Fokus auf ISMS nach BSI IT-Grundschutz und ISO 27001, Sicherheitskonzepte und Auditvorbereitung. Erfahrung in der Beratung und Projektleitung für Bundesbehörden und IT-Dienstleister. Autor von Fachartikeln zur

Die folgenden Themenfelder und Lerninhalte sind bei der Basisschulung zum BSI IT-Grundschutz-Praktiker und Aufbauschulung für die Prüfung zum IT-Grundschutz-Berater unterschiedlich gewichtet.

  1. Einführung und Grundlagen der IT-Sicherheit und rechtliche Rahmenbedingungen
  2. Normen und Standards der Informationssicherheit
  3. Einführung IT-Grundschutz
  4. IT-Grundschutz-Vorgehensweise (Überblick)
  5. Kompendium (Überblick)
  6. Umsetzung der IT-Grundschutz-Vorgehensweise
  7. IT-Grundschutz-Check
  8. Risikoanalyse
  9. Umsetzungsplanung
  10. Aufrechterhaltung und kontinuierliche Verbesserung
  11. Zertifizierung und Erwerb des IT-Grundschutz-Zertifikats auf Basis von ISO 27001
  12. IT-Grundschutz-Profile
  13. Vorbereitung auf ein Audit
  14. Notfallmanagement Prozess (initiieren, analysieren, einführen, üben, verbessern)
  15. Zusammenfassung und Vorbereitung auf die Prüfung

Häufig gestellte Fragen zur Ausbildung zum IT-Grundschutz-Praktiker

Die Ausbildung zum IT-Grundschutz-Praktiker ist eine dreitägige Basisschulung zur IT-Grundschutz-Methodik des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik, kurz BSI. Sie vermittelt einen praxisnahen Überblick über die BSI-Standards 200-x, das IT-Grundschutz-Kompendium und die Umsetzung eines Informationssicherheitsmanagementsystems, kurz ISMS.

Teilnehmende lernen, wie sie Informationssicherheit systematisch planen, umsetzen, prüfen und kontinuierlich verbessern können. Fallstudien und Praxisbeispiele helfen dabei, die IT-Grundschutz-Methodik auf typische Aufgaben in Unternehmen und öffentlichen Verwaltungen zu übertragen.

Die Schulung eignet sich für Personen in Unternehmen, Behörden und anderen Organisationen, die im Bereich Informationssicherheit tätig sind oder künftig eine Rolle mit Sicherheitsverantwortung übernehmen wollen.

Dazu gehören insbesondere Informationssicherheitsbeauftragte, ISMS-Verantwortliche, IT-Leitungen, IT-Administratoren, IT-Architektinnen und IT-Architekten, IT-Risiko- und Compliance-Verantwortliche, Datenschutzbeauftragte, IT-Revisorinnen und IT-Revisoren sowie Fachkräfte aus Notfallmanagement und Business Continuity Management.

Die Ausbildung richtet sich insbesondere an Personen, die zum Beauftragten für Informationssicherheit bestellt wurden oder bestellt werden sollen und/oder eine BSI-Qualifizierung anstreben. 

Die IT-Grundschutz-Praktiker-Ausbildung ist die Basisschulung im BSI-Qualifizierungsweg. Sie ist daher auch für Personen geeignet, die noch keine vorherige IT-Grundschutz-Zertifizierung besitzen.

Hilfreich sind grundlegende Kenntnisse in IT, Informationssicherheit, IT-Organisation oder Datenschutz. Entscheidend ist vor allem, dass Teilnehmende die Inhalte später in einer Rolle mit Bezug zu Informationssicherheit, IT-Betrieb, IT-Risiken, Compliance oder Auditierung anwenden können.
 

Die Ausbildung vermittelt die Grundlagen und die praktische Umsetzung der IT-Grundschutz-Methodik. Zu den behandelten Themen gehören unter anderem:

  • Grundlagen der IT-Sicherheit und rechtliche Rahmenbedingungen
  • Normen und Standards der Informationssicherheit
  • BSI-Standards 200-x und IT-Grundschutz-Kompendium
  • IT-Grundschutz-Vorgehensweise und Modellierung
  • IT-Grundschutz-Check
  • Risikoanalyse und Umsetzungsplanung
  • Aufrechterhaltung und kontinuierliche Verbesserung eines ISMS
  • IT-Grundschutz-Profile
  • Vorbereitung auf Audits
  • Grundlagen des Notfallmanagements
     

Die IT-Grundschutz-Praktiker-Schulung dauert drei Tage. Die Inhalte werden anhand von Fallstudien und Praxisbeispielen vermittelt und vertieft. Am dritten Tag findet die Prüfung statt.

Ja. Am dritten Tag der Schulung wird die Prüfung zum IT-Grundschutz-Praktiker durchgeführt. Die Prüfung wird nicht direkt vom BSI abgenommen, sondern von HiSolutions durchgeführt. 

Laut den aktuellen BSI-Prüfungsbedingungen handelt es sich um eine deutschsprachige Multiple-Choice-Prüfung mit 50 Fragen und einer Prüfungsdauer von 60 Minuten.

Die Qualifikation zum IT-Grundschutz-Praktiker hat keine feste Gültigkeitsdauer und gilt zeitlich unbeschränkt. Das BSI empfiehlt jedoch, dass qualifizierte Praktikerinnen und Praktiker ihr Wissen zu aktuellen Entwicklungen im IT-Grundschutz regelmäßig aktualisieren. 

Ja. Die Ausbildung zum IT-Grundschutz-Praktiker bildet die Basis für die weiterführende Qualifizierung zum IT-Grundschutz-Berater. Wer später die Berater-Stufe anstrebt, benötigt unter anderem die erfolgreiche Praktiker-Prüfung sowie eine Aufbauschulung und weitere, vom BSI definierte Praxis- und Berufserfahrung. 

Die Praktiker-Ausbildung ist damit ein sinnvoller Einstieg für Personen und Teams, die langfristig eigene IT-Grundschutz-Kompetenz und ein strukturiertes Informationssicherheitsmanagement aufbauen möchten.

Ja. Sie können die Ausbildung zum IT-Grundschutz-Praktiker als individuelle Inhouse-Schulung für Ihr Team buchen. Gemeinsam stimmen wir Teilnehmerzahl, Wunschtermin und Ihre Ziele ab – etwa den Aufbau eines ISMS, die Qualifizierung von Informationssicherheitsbeauftragten oder die Vorbereitung auf Audits. Auf dieser Basis erhalten Sie ein passendes, unverbindliches Angebot für Ihre Organisation.

Eine Inhouse-Schulung eignet sich besonders für Organisationen, die mehrere Mitarbeitende mit Aufgaben im Informationssicherheitsmanagement, IT-Betrieb, Audit, IT-Risiko oder Notfallmanagement qualifizieren möchten.

Besonders geeignete Organisationen sind:

  • Behörden, Kommunalverwaltungen und öffentliche IT-Dienstleister
  • Energie-, Wasser-, Verkehrs- und Logistikunternehmen
  • Kliniken, Klinikverbünde, Gesundheitseinrichtungen und Pharmaunternehmen
  • Banken, Versicherungen und Finanz-IT-Dienstleister
  • Industrieunternehmen mit Produktions-IT, OT, mehreren Werken oder Standorten
  • Handelsunternehmen mit komplexer E-Commerce-, Logistik- oder Plattform-IT
  • Rechenzentren, Cloud-Anbieter, Managed-Service-Provider und Systemhäuser
  • Unternehmensgruppen mit zentraler und dezentraler IT
  • Beratungsunternehmen mit ISMS-, Audit- oder Security-Leistungen

Besonders hoch ist der Nutzen, wenn die Organisation ein ISMS aufbauen, IT-Grundschutz systematisch einsetzen oder interne Sicherheitsrollen einheitlich qualifizieren möchte.

Eine Inhouse-Schulung schafft ein gemeinsames Verständnis bei allen beteiligten Rollen. Dadurch lassen sich IT-Grundschutz, ISMS, IT-Risiken, Auditierung und Notfallmanagement innerhalb der Organisation besser aufeinander abstimmen.

Ihre Vorteile sind:

  • einheitliche Begriffe und Vorgehensweisen im Informationssicherheitsmanagement
  • gemeinsame Grundlage für die Einführung oder Weiterentwicklung eines ISMS
  • verbesserte Zusammenarbeit zwischen IT, Informationssicherheit, Fachbereichen, Revision und Management
  • Qualifizierung zentraler und dezentraler Sicherheitsverantwortlicher
  • direkterer Transfer auf eigene Prozesse, Strukturen und Sicherheitsziele
  • effizientere Schulung mehrerer Personen in einem abgestimmten Format

Für eine gemeinsame Inhouse-Schulung eignen sich vor allem Rollen, die bei der Umsetzung von Informationssicherheit zusammenarbeiten. Dazu zählen beispielsweise:

  • Informationssicherheitsbeauftragte und ISMS-Manager
  • IT-Leitungen und IT-Service-Manager
  • Sicherheitskoordinatorinnen und Sicherheitskoordinatoren aus Fachbereichen oder Standorten
  • IT-Administratoren und Systemverantwortliche
  • IT-Architektinnen, IT-Architekten und Security Engineers
  • IT-Risiko-, Compliance- und Datenschutzverantwortliche
  • Interne Revision und IT-Audit
  • BCM- und Notfallmanagement-Verantwortliche

Eine gemischte Gruppe ist besonders sinnvoll, wenn ein gemeinsames ISMS- oder IT-Grundschutz-Vorhaben umgesetzt werden soll.

Die Schulung vermittelt die festgelegten Inhalte der IT-Grundschutz-Praktiker-Ausbildung. Im Inhouse-Format können Beispiele, Diskussionen und organisatorische Schwerpunkte jedoch an die Ausgangslage des Teams anknüpfen – etwa an ein geplantes ISMS, mehrere Standorte, eine komplexe IT-Landschaft oder anstehende Sicherheits- und Auditvorhaben. Der konkrete organisatorische Rahmen und mögliche Anpassungen werden im Zuge Ihrer Anfrage abgestimmt.

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