Business Continuity
IT Service Continuity Management
Kritische IT-Services zuverlässig wiederherstellen und Lücken in der Notfallvorsorge frühzeitig erkennen.
Was macht ITSCM?
Ein Cyberangriff, ein Cloud-Ausfall oder ein Fehler im Rechenzentrum darf nicht darüber entscheiden, ob Ihr Geschäft weiterläuft. Ausgangspunkt von IT Service Continuity Management (ITSCM) sind die Anforderungen Ihrer geschäftskritischen Prozesse an die IT, etwa aus Ihrem Business Continuity Management (BCM). Daraus wird klar, welche IT-Services priorisiert werden müssen, in welcher Reihenfolge sie wieder anlaufen und ob Ihre technische Vorsorge die vereinbarten Wiederanlaufziele tatsächlich erfüllt. ISO/IEC 27031 bezeichnet diese Einsatzbereitschaft der IT als ICT Readiness for Business Continuity (IRBC).
Ihre Mehrwerte
✓ Transparenz: Sie erhalten eine klare Sicht auf Ihre kritischen IT-Services und deren Abhängigkeiten, inklusive Cloud-Services und IT-Dienstleistern, sowie auf die Wiederanlaufziele (RTO/RPO) und die maximal tolerierbare Ausfallzeit (MTA)
✓ Lücken früh erkennen: Sie sehen, wo IT-Architektur, Datensicherung, IT-Notfallprozesse, Personal, Standorte oder IT-Dienstleister nicht ausreichen, um Ihre Wiederanlaufziele zu erreichen
✓ Resilienz: Eine standardisierte, schlanke IT-Architektur mit durchdachten Redundanz-, Back-up- und Recovery-Konzepten, auch für Cloud-Services, ermöglicht schnelles Handeln im Ernstfall, selbst nach einem Ransomware-Angriff
✓ Geübte Handlungsfähigkeit: Ihre Teams handeln im Ausfall nach klaren Rollen, Eskalationswegen und Wiederanlauf- und Wiederherstellungsschritten, regelmäßig getestet und geübt
✓ Regulatorisch belastbar: Ihr ITSCM orientiert sich an ISO/IEC 27031, ISO 22301, BSI-Standard 200-4 und ITIL 4 und ist als Nachweis für NIS-2, DORA und Audits nutzbar
Für wen ist ITSCM besonders relevant?
Unser Angebot richtet sich an Verantwortliche, die für die Verfügbarkeit geschäftskritischer IT-Services einstehen. Besonders relevant ist ITSCM für regulierte Organisationen, etwa Finanzunternehmen, KRITIS-Betreiber, NIS-2-betroffene Unternehmen und öffentliche Verwaltungen.
Unser Vorgehen
Wir klären Geltungsbereich, Verantwortlichkeiten und die Einbindung in Ihr BCM und ISMS. Ausgehend von den Anforderungen Ihrer geschäftskritischen Prozesse identifizieren wir die zeitkritischen IT-Services und machen ihre Abhängigkeiten sichtbar, von Infrastruktur und Daten über Standorte bis zu Cloud-Diensten und IT-Dienstleistern. Dabei prüfen wir auch das Fundament: Sind CMDB, Prozesse und Zuständigkeiten belastbar genug, um im Ernstfall darauf zu bauen? Ein Soll-Ist-Vergleich anhand realistischer Gefährdungsszenarien zeigt, wo Prävention, Früherkennung und Wiederherstellung Ihre Wiederanlaufziele verfehlen würden.
Für die erkannten Lücken entwickeln wir Lösungsptionen, von technischen Maßnahmen wie Redundanz- und Back-up-Konzepten bis zu organisatorischen Regelungen mit Ihren Dienstleistern, und bewerten sie nach Wirkung und Aufwand. Auf dieser Grundlage entscheidet Ihr Top-Management über die IRBC-Strategie. Diese setzen wir in ein IT-Notfallhandbuch mit Alarmierung, Eskalationswegen und klaren Rollen um, ergänzt um Wiederanlauf- und Wiederherstellungspläne für Ihre kritischen Services, vom Notbetrieb bis zur Rückkehr in den Regelbetrieb.
Nur was getestet ist, funktioniert im Ernstfall. Wir planen mit Ihnen Tests und Übungen, von Plan-Reviews über technische Wiederherstellungstests bis zu Notfallübungen, und prüfen, ob die Wiederanlaufziele tatsächlich erreicht werden. Erkannte Lücken fließen in Ihr Risikomanagement und einen konkreten Verbesserungsplan. Mit Kennzahlen, regelmäßigen Reviews und der Schulung Ihrer Teams bleibt Ihr ITSCM wirksam, auch wenn sich Ihre IT verändert.
Warum HiSolutions?
Aus unserer Arbeit in der Incident Response und im Krisenmanagement wissen wir, woran Wiederherstellung im Ernstfall tatsächlich scheitert. Diese Erfahrung fließt in unsere Pläne ein: von den Erstmaßnahmen zur Eindämmung und Stabilisierung bis zur Wiederherstellung auf Komponentenebene, etwa für AD-Forest, Netzwerk, Firewalls, Virtualisierung, Storage oder DNS. Statt Parallelstrukturen aufzubauen, nutzen wir Ihre vorhandene Dokumentation und Tools und verzahnen das Ergebnis mit bestehenden Managementsystemen wie BCM, ISMS, Risikomanagement und IT-Service-Management.
Unser Team
Das BSI hat HiSolutions als IT-Sicherheitsdienstleister für Vorfallbehandlung, IS-Revision und -Beratung sowie Penetrationstests zertifiziert. Zudem sind wir nach ISO 27001 auf Basis von IT-Grundschutz und nach ISO 9001 zertifiziert und verfügen über ein TISAX-Label. Unsere Beraterinnen und Berater bringen langjährige Erfahrung aus allen Branchen mit und sind unter anderem als Business Continuity Manager, ISO-27001-Auditoren oder KRITIS-Prüfer nach § 8a BSIG qualifiziert.

Einführung eines ISO 22031-konformen Notfallmanagements
L-BANK etabliert mit HiSolutions ein ISO/IEC-22301-konformes Notfallmanagement – für mehr Resilienz, Compliance und Geschäftskontinuität.

ISO 22301-Zertifizierung für Business Continuity
DZ BANK erreicht mit HiSolutions die ISO-22301-Zertifizierung: Ein zentralisiertes BCMS stärkt Resilienz, Risikosteuerung und Kundenvertrauen..
Ihr Ansprechpartner
Marcel Herder
Ob Aufbau, Weiterentwicklung oder Prüfung – ich begleite Sie dabei, ein verlässliches Business Continuity Management zu etablieren. Lassen Sie uns sprechen – Ihre Geschäftskontinuität beginnt mit einer nachhaltigen Strategie.

Marcel Herder ist Senior Manager bei HiSolutions. Gemeinsam mit dem Security-Team berät er Unternehmen und Behörden zu Business Continuity, Krisen- und IT-Continuity-Management und bringt umfassende Erfahrung aus regulatorischen Projekten mit.
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