KI-GOVERNANCE
Künstliche Intelligenz verantwortungsvoll steuern

KI ist längst im Unternehmen angekommen, oft ohne klare Zuständigkeiten, Freigaben und Kontrollen. Der EU AI Act bringt verbindliche Pflichten. Wir schaffen Ihnen den Überblick über Ihre KI-Anwendungen, bauen ein zertifizierbares KI-Managementsystem auf und verankern die Anforderungen in Ihren bestehenden Strukturen. Aus KI-Wildwuchs wird eine KI-Landschaft, die Sie steuern, nachweisen und gezielt für Ihre Ziele einsetzen.
 

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Wie gut ist Ihre Organisation auf den AI Act vorbereitet?

Schritt 1. Ist-Analyse

10 kurze Fragen zu ISO/IEC 42001 und dem EU AI Act. Das Ergebnis zeigt, wo Sie stehen und ob sich bestehende Managementsysteme wie ISO 27001 oder BSI IT-Grundschutz einbinden lassen.

Rechtssicher einsetzen

EU AI Act: Pflichten kennen und einordnen

Der EU AI Act ordnet KI-Systeme nach ihrem Risiko ein und knüpft daran abgestufte Pflichten. Wer KI nur nutzt, hat andere Aufgaben als wer sie entwickelt oder unter eigenem Namen bereitstellt. Viele Organisationen wissen heute nicht, welche Rolle sie einnehmen und welche ihrer Anwendungen als Hochrisiko-System gelten könnten. Wir erstellen mit Ihnen ein Inventar Ihrer KI-Anwendungen, klären Ihre Rolle je System und leiten daraus die konkreten Pflichten ab: von der Schulung Ihrer Beschäftigten bis zur technischen Dokumentation. So wissen Sie, was bis wann zu tun ist, und können Aufwand und Prioritäten realistisch planen.

Der AI Act ist Pflicht. ISO 42001 ist der strukturierte Weg. Unser Know-how ist der Vorteil.

02.02.2025

Schon verbindlich 

Verbotene Praktiken, KI-Kompetenz seit dem Omnibus als Förderpflicht

02.08.2026

Hauptanwendungsbeginn 

Transparenz, Aufsicht und Sanktionen bis 35 Mio. EUR / 7 %

02.12.2026

Wasserzeichenpflicht und neue Verbote 

Kennzeichnung nach Art. 50 Abs. 2, zwei weitere Verbote nach Art. 5

02.12.2027

Hochrisiko Anhang III 

Verschiebung schafft Vorbereitungszeit, keine Entwarnung. Anhang I folgt am 02.08.2028

Nachweisbar steuern

ISO/IEC 42001: Das KI-Managementsystem

ISO/IEC 42001 ist die erste zertifizierbare Norm für ein KI-Management­system. Sie folgt derselben Struktur wie ISO 27001 und lässt sich deshalb gut mit einem bestehenden ISMS verbinden. Im Kern geht es um Rollen und Verantwortung, um eine Folgenabschätzung je KI-System, um Lebens­zyklus­kontrollen und um den Nachweis gegenüber Kunden, Aufsicht und Auditoren. Wir führen eine Gap-Analyse gegen die Norm durch, definieren mit Ihnen Geltungs­bereich und KI-Leitlinie und bauen die Prozesse so auf, dass sie im Alltag getragen werden. Wenn Sie eine Zertifizierung anstreben, begleiten wir Sie bis zum Audit.

GAP-Analyse anfragen

Auf bestehende Systeme aufsetzen

Integration in ISMS und Datenschutz

KI-Governance funktioniert nur, wenn sie an vorhandene Strukturen andockt. Ein ISMS nach ISO 27001 oder BSI IT-Grundschutz liefert bereits Risiko­management, Lieferanten­steuerung und Änderungs­prozesse. Der Datenschutz bringt die Datenschutz-Folgen­abschätzung mit. Wir ergänzen diese Bausteine um die KI-spezifischen Anforderungen und vermeiden doppelte Prozesse, doppelte Dokumente und wider­sprüchliche Zuständigkeiten. Das Ergebnis ist ein integriertes Management­system, das Informations­sicherheit, Datenschutz und KI gemeinsam steuert.

KI-Managementsystem

In vier Schritten zu Ihrem Artificial Intelligence Management System (AIMS)

01

Gap-Analyse

Wir prüfen Ihre Prozesse und Dokumente gegen AI Act und ISO/IEC 42001 und priorisieren die Lücken.

02

Inventar und Einordnung

Wir erfassen alle KI-Anwendungen, bestimmen Ihre Rolle je System und ordnen die Risikoklasse zu.

03

Aufbau

Wir definieren KI-Leitlinie, Rollen, Folgenabschätzung und Kontrollen und verankern sie im bestehenden Managementsystem.

04

Betrieb und Nachweis

Wir begleiten interne Audits, Schulungen und auf Wunsch die Zertifizierung.

Unsere Leistungen im Bereich KI-Governance

Inventur und Gap-Analyse


KI-Inventar 

Rollen- und Risikoeinordnung 

Gap-Analyse ISO/IEC 42001

Aufbau KI-Managementsystem


KI-Leitlinie und Rollen 

Folgenabschätzung je System 

Integration in ISMS und Datenschutz

Betrieb und Zertifizierung


Interne Audits 

Schulungen nach Art. 4 AI Act 

Zertifizierungsbegleitung

Häufig gestellte Fragen

Ja. Als Betreiber haben Sie eigene Pflichten, etwa zur KI-Kompetenz Ihrer Beschäftigten und beim Einsatz von Hochrisiko-Systemen zur Überwachung und zur Information Betroffener. Welche Pflichten konkret gelten, hängt von der Risikoklasse der jeweiligen Anwendung ab.

Eine gesetzliche Pflicht gibt es nicht. Die Norm hilft aber dabei, die Anforderungen des AI Act strukturiert umzusetzen und gegenüber Kunden und Aufsicht nachzuweisen. Ob sich das Zertifikat lohnt, hängt von Ihren Kunden, Ihrer Branche und Ihrer Rolle in der KI-Wertschöpfungskette ab.

Mit einem bestehenden ISMS als Basis erreichen Organisationen in der Regel innerhalb weniger Monate einen auditfähigen Stand. Ohne Managementsystem als Grundlage dauert es länger, weil Risikomanagement und Lieferantensteuerung erst aufgebaut werden müssen.

Ihr Ansprechpartner

Stefan Nees


Gemeinsam entwickeln wir Sicherheitskonzepte, die zu Ihrer Organisation passen: praxisnah, strategisch, wirkungsvoll. Lassen Sie uns sprechen – Ihre Sicherheitsstrategie beginnt mit einem persönlichen Gespräch.


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Stefan Nees verantwortet die Geschäfts- und Themenentwicklung im Security Consulting bei HiSolutions. Er ist seit über 30 Jahren als Führungskraft im Sicherheitsmanagement tätig.

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